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Altschützengesellschaft
Taufkirchen/Vils
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Kurzfassung

Chronik
 
Wie bei vielen anderen Vereinen, so sind auch bei den "Altschützen" Taufkirchen alle Schriftstücke und Bücher bis 1921 abhanden gekommen. Dank des Gemeindearchives Taufkirchen und unseres ältesten Vereinsmitgliedes, Herrn Georg Oberhefer sowie der früheren Herbergsmutter Frau Maria Rau, geb. Scherer konnten wir das Vereinsleben rekonstruieren.
 
Eine alte Schützenscheibe gibt Auskunft, dass die Altschützen 1867 vom Grafen Seinsheim gegründet wurden. Die Schießstätte befand sich damals beim Anwesen des Zimmerermeisters Hans Haberl, der Zielstand war am alten Friedhofsberg.
 
 
1928 wurde dann eine Fahne gekauft, die am 15. Juli desselben Jahres geweiht wurde.
 
1967 war für die "Altschützen" ein ganz besonders Jahr, sie durften ihren 100sten
Geburtstag feiern. Anlässlich dieses Jubiläums wurden mehr als 60 Vereine eingeladen.
 
Die Schießsaison 1967/68 hat damit begonnen, dass die Schützen im Postsaal eine neue Schießanlage mit sieben Zugständen, die mit wenigen Handgriffen auf- und abzubauen waren, erstellten.
 
Als 1971 die BSG-HIMOLLA ins Gasthaus "zur Post" einzog und ihre Mannschaftssitzung, so wie die "Altschützengesellschaft" den Vereinsabend, am Donnerstag abhielten, wurde entschlossen bei den "Jungschützen" vorzusprechen und zu fragen, ob ihre Schießanlage im Gasthof "Weißbräu" nicht von beiden Vereinen genutzt werden könnte. Einige Vorstandsmitglieder der "Jungschützen" sprachen sich dagegen aus, doch nach Einlenkung durch den 1. Schützenmeister, Herrn Franz Steinbeisser (†)und des Brauereivorstandes konnten die "Altschützen" doch zum Gasthaus "Weißbräu" umziehen.
 
Bei einer Versammlung 1991 regte Fähnrich, Alois Lohner an, eine neue Fahne zu kaufen. Die Fahne war 1967 anläßlich der 100-Jahr-Feier restauriert worden und war nun doch schon recht verschlissen. Der Kauf einer neuen Fahne könnte dann gleich mit einem Gründungsfest, anläßlich des 125-jährigen Bestehens der Altschützengesellschaft, verbunden werden.
 
Bei einigen Ausschußsitzungen und einer Generalversammlung ging es dann um den Kauf der neuen Fahne. Im August 1991, nach vorheriger Absprache mit dem 2. Schützenmeister, Rudi Wegmann, wurde bei der Generalversammlung beschlossen, eine Fahne zu kaufen und das 125-jährige Gründungsfest zu feiern. Das Fest sollte im Juni 1992 stattfinden
 
Vom Festausschuß wurde beschlossen, dass für die Rolle des Patenvereins bei den Vilstalerschützen aus Kienraching angefragt werden sollte. Die Schützenmeister fragten dann bei der Vorstandschaft der Vilstalerschützen nach, diese wollten ihre definitive Zusage allerdings erst beim Patenbitten geben.
 
Selbstverständlich musste die Altschützen dann auch noch zum Patenverein um zu bitten.
 
 
Bei der Jahreshauptversammlung 1993 gab Georg Scharl bekannt, dass er 1994 für eine weitere Legislaturperiode als Schützenmeister aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren wird.
 
Norbert Saler wurde anschließend mit 40 Stimmen zum neuen Schützenmeister gewählt. 2. Schützenmeister blieb Rudi Wegmann
 
2004 wurde aufgrund eines Pächterwechsels das Gasthaus Weißbräu saniert. Somit gab es für die Altschützen keine Bewirtung mehr in der Gaststätte. Da aber Schützen zusammenhalten, wurde die Gemütlichkeit in den Aufenthaltsraum des Schießstandes verlagert. Für das leibliche Wohl sorgten die Schützen selbst, in dem immer wieder jemand anderes etwas mitbrachte. So wurde die Saison 2004/05 mit einer guten Beteiligung an Schützen beendet.
 
Zur Saison 2013/2014 wurde der Wirtshausbetrieb im Gasthaus Weißbräu eingestellt. Die Altschützen waren wieder, wie auch 2004 schon einmal, auf sich selbst gestellt. Die Schützen mussten sich selbst verpflegen. Doch es sollte noch Schlimmer kommen. Gerüchte kamen auf, dass das Wirtshaus, das der Brauerei gehört, verkauft werden sollte. Es gibt auch keinen Wirtsbetrieb mehr.
 
Somit gingen die Altschützen mit ihren Mitstreitern, den Jungschützen, auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Bei der Gemeinde wurde vorgesprochen, doch es war kein Ziel in Sicht.
 
Die Brauerei sagte zwischenzeitlich zu, dass die Schützen im Speicher weiterschießen dürfen.
 
Da das Thema mit den Vereinsheim immer noch auf der Kippe stand, musste beide Schützenvereine etwas unternehmen. Es musste etwas Neues errichtet werden.
 
Die Gemeinde machte den beiden Schützenvereinen 2014 den Vorschlag, dass wenn das Waldbadgebäude umgebaut wird, sie in dieses mit einziehen dürfen.
 
Die Vorstandschaft der Altschützen traf sich mit der Vorstandschaft der Jungschützen um dieses zu diskutieren. Man kam schnell auf einen gemeinsamen Nenner und man sagte der Gemeinde zu.
 
 
Zum gleichen Zeitpunkt kam auch die Diskussion auf, die Altschützen werden 2017
 
150 Jahre alt.
 
2015 wurde es konkreter mit dem Vereinsheimbau
 
Mit den Vorbereitungen beider Themen wurde begonnen.
 
Zwischenzeitlich sollte es noch zu einer Ehre der Altschützen kommen. Im Dezember 2015 bekamen die Altschützen eine Einladung von Prinz Luitpold von Bayern anlässlich „500 Jahre Reinheitsgebot in Kaltenberg teil zu nehmen.
 
Die Vorbereitungen für das 150-jährige Gründungsfest und die Planung für den Vereinsheimumbau standen nicht still. Bezüglich des Gründungsfestes traf sich die Vorstandschaft regelmäßig im Feuerwehrstüberl. Ein Platz für die Feierlichkeiten musste gesucht werden. Es muß was Besonderes werden und so kam der Vorschlag, dieses auf der Schloßterasse zu feiern. Norbert Saler erklärte sich bereit, bei der Gemeinde nachzufragen. Eine Zusage seitens der Gemeinde wurde gemacht.
 
 
Die Planungen konnten weitergehen und konkreter werden.
 
 
Im Rahmen des Gründungsfestes wurde auch beschlossen, die Fahne mit den Fahnenbändern bei Fahnen Kössinger in Schierling restaurieren zu lassen.
 
 
Der Verein musste neu eingekleidet werden. Die Damen brauchen neue Dirndl die Herren neue Jacken. Ein Schneider für die Herren musste gefunden werden. Das Bekleidungshaus Herrmann aus Schierling wurde beauftragt. Die Jacken wurden ausgesucht und die Damen fuhren zum Dirndl kaufen.
 
Der Endspurt rückt näher. Für das Weinfest, das am Freitag, den 19.05.17 auf der Schloßterasse stattfindet, wurde bei Ingrid Kratzer bereits eine Weinprobe abgehalten. Von ihr kamen fachmännische Ratschläge für guten Wein. Die Vorstandschaft mit ihren Partnern verköstigten diesen guten Tropfen und beauftragten Ingrid Kratzer für die Weinlieferung.
 


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