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Altschützengesellschaft
Taufkirchen/Vils
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Chronik
 
Cronik der "Altschützen" Taufkirchen für Gründungsfest 2017
 
 
Wie bei vielen anderen Vereinen, so sind auch bei den "Altschützen" Taufkirchen alle Schriftstücke und Bücher bis 1921 abhanden gekommen. Dank des Gemeindearchives Taufkirchen und unseres ältesten Vereinsmitgliedes, Herrn Georg Oberhafer sowie der früheren Herbergsmutter Frau Maria Rau, geb. Scherer konnten wir das Vereinsleben rekonstruieren.
 
Eine alte Schützenscheibe gibt Auskunft, daß die Altschützen 1867 vom Grafen Seinsheim gegründet wurden. Die Schießstätte befand sich damals beim Anwesen des Zimmerermeisters Hans Haberl, der Zielstand war am alten Friedhofsberg.
 
Eine zweite Schießstätte, allerdings nur für den Grafen bestimmt, war am Kellerberg.
Ein altes Foto und das dazugehörige Schriftstück zeigt, daß der Verein 1868 zwölf
Mitglieder zählte, die mit dem Feuerstutzen geschossen haben.
 
Aus Erzählungen ist bekannt, daß es bei den "Altschützen" immer Zwistigkeiten
zwischen den "besseren" Geschäftsleuten und den Bauern und Arbeitern gab. So
spalteten sich nach den Kriegen 1870/71 und 1914/18 immer wieder kleine
Schützenvereine ab. 1925 wurde dann nach einem heftigen Streit zwischen den
Gesellschaftsschichten und dazu noch mit dem Herbergsvater Schweigen (Anderlwirt) beschlossen, ein neues Vereinsheim zu suchen. So zogen die Arbeiter, Bauern und einige wenige Geschäftsleute bei Nacht und Nebel mit zwei Zimmerstutzen geschultert aus und versuchten ihr Glück im Bräustüberl. Doch da fanden sie keinen Platz. Nach ein paar Maß Bier entschlossen sie sich, zusammen mit dem Schützenverein "Schützenlust" hinüber ins Gasthaus "zur Post" zu gehen. Dort wurden sie von der Familie Scherer herzlich aufgenommen. Es wurde ein Schießstand im Turnerstüberl aufgebaut. Dieser ging durchs Büro bis in die Knechtkammer, dort saß der Zieler, Max Mayer und zeigte die getroffenen Ringe an
 
.
 
1928 wurde dann eine Fahne gekauft, die am 15. Juli desselben Jahres geweiht wurde. Für Fahnenmutter Therese Reichel, Fahnenbraut Maria Scherer und den Patenverein "Jungschützen" Taufkirchen war dies eine große Ehre und es wurde ein für damalige Zeiten riesiges Fest geplant.
 
Es begann mit dem Weckruf und anschließendem Empfang der 40 - 50 Vereine, die alle entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Eisenbahn anreisten. Die Weihe selbst fand in der Pfarrkirche Taufkirchen statt und wurde vom Pfarrer Sedlmeier zelebriert. Das Podium für die Festreden und der Festbänderübergabe war am Marktplatz aufgebaut. Der Festzug begann am Bahnhof; es wurde bis zum Metzgerwirt gezogen, dann kam die Totenehrung am Kriegerdenkmal und es wurde wieder hinein in den Marktplatz gegangen. Die anschließende Feier fand im Herbergsgasthof "zur Post" mit Suppe und Hauptgericht statt. Das Bier wurde jedoch nicht in Maß verkauft, sondern die Vereine konnten sich gleich Fässer auf die Tische stellen lassen.
 
Bis zum Ausbruch des Krieges 1939 wurde jeden Donnerstag die Geselligkeit und das sportliche Schießen im Verein gepflegt. Wie auch in den anderen Schützenvereinen hat der Schießbetrieb bis 1950 geruht. Trotz des strengen Verbotes Schusswaffen, darunter auch Luftgewehre zu besitzen, retteten besonders treue Schützenfreunde zwei Zimmerstutzen über diese Kriegs- und Nachkriegszeit hinaus. Diese sind noch heute im Besitz der "Altschützen" Taufkirchen.
 
Josef Löffl, Hans Haberl, Anton Fürmetz und Hans Schiller entschlossen sich gleich
nach Aufhebung der Verbotsbestimmungen den Verein wieder aufleben zu lassen.
Anton Fürmetz stiftete damals das erste Luftgewehr. Ein Schießstand wurde wieder im schon früheren Vereins Gasthof "zur Post" und zwar in der Gaststube, eingerichtet.
1954 wurde bei der Generalversammlung erstmals die Anschaffung einer Schützenkette angesprochen. Bis 1956 hat es gedauert ehe sie in Arbeit gegeben wurde. Dazu stellten einige Vereinsmitglieder Altsilber zur Verfügung. 1957 wurde sie dann beim 90jährigem Jubiläum zum ersten Mal ausgeschossen. Die sehr wertvolle Schützenkette gewann damals Herr Hans Schiller, der jahrelange Kassier unseres Vereines.
 
Die "Altschützen" Taufkirchen waren schon immer sehr auf die sportliche Seite des
Schießens bedacht, wobei die Gesellschaft nicht zu kurz gekommen ist. So beteiligten und veranstalteten die Schützen viele Preisschießen und Freundschaftswettkämpfe mit Nachbarvereinen.
 
1963 wurde beschlossen weitere Luftgewehre und Seilzüge zu kaufen. Außerdem
wurden die Schießstände aus Platzmangel im Postsaal aufgebaut. In diesem Jahr zählten die "Altschützen" rund 39 aktive Schützen, die sich an den donnerstäglichen Schießabenden rege beteiligten.
 
 
1967 war für die "Altschützen" ein ganz besonders Jahr, sie durften ihren 100sten
Geburtstag feiern. Anlässlich dieses Jubiläums wurden mehr als 60 Vereine eingeladen.
Vom 29. April bis 6. Mai wurde ein Preisschießen im Postsaal veranstaltet. Hier
beteiligten sich rund 400 Schützen. Die Hauptfesttage fanden am 6. und 7. Mai statt. Am Abend des 6. Mai wurde in der Taufkirchner Reithalle ein Fest- und Heimatabend
abgehalten, zu dem namhafte Künstler und Volkstumsgruppen auftraten. Der Sonntag, 7. Mai begann schon um 6 Uhr mit dem Weckruf und anschließendem Empfang der Vereine. Um 9.30 Uhr fand der Festgottesdienst auf der Brauereiwiese und die Totenehrung am Kriegerdenkmal statt. Nach dem Mittagessen wurde zum Festzug am Bahnhofsplatz aufgestellt. Er ging bis zur Festhalle, wo Festrede, Verteilung der Erinnerungsbänder, Preisverleihung des Jubiläumsschießen und ein Standkonzert abgehalten wurden. Die Schirmherrschaft übernahm Landrat Simon Weinhuber, Festjungfrauen waren Marianne Fürmetz, die auch das Fahnenband übergab, Mathilde Blattenberger, Sofie Knidlberger, Anni und Maria Lechner aus Kirchlern, Annemarie und Rosemarie Holzner von Atting und Anneliese Taggruber.
 
 
Die Schießsaison 1967/68 hat damit begonnen, das die Schützen im Postsaal eine neue Schießanlage mit sieben Zugständen, die mit wenigen Handgriffen auf- und abzubauen waren, erstellten[K1] . Die Herbergsfamilie Rau stiftete dazu das notwendige Material. Das Anfangsschießen wurde von beachtlichen 48 Schützen besucht. In diesem Jahr wurde auch erstmals an den Gaurunden-Wettkämpfen teilgenommen.
 
BILD MIT PAUL NÖSCHER
 
 
Als 1971 die BSG-HIMOLLA ins Gasthof "zur Post" einzog und ihre Mannschaftssitzung, so wie die "Altschützengesellschaft" den Vereinsabend, am Donnerstag abhielten, wurde entschlossen bei den "Jungschützen" vorzusprechen und zu fragen, ob ihre Schießanlage im Gasthof "Weißbräu" nicht von beiden Vereinen genutzt werden könnte. Einige Vorstandsmitglieder der "Jungschützen" sprachen sich dagegen aus, doch nach Einlenkung durch den 1. Schützenmeister, Herrn Franz Steinbeisser (†)[K2] und des Brauereivorstandes konnten die "Altschützen" doch zum Gasthaus "Weißbräu" umziehen.
 
 
1972 wurde die Schießanlage im Weißbräusaal von sechs auf zwölf Stände erweitert, um den erheblichen Zuwachs durch die "Altschützen" gerecht zu werden. Die Kosten wurden von beiden Vereinen getragen.
 
1975 zog die BSG-HIMOLLA ebenfalls vom Gasthaus "zur Post" zum "Weißbräu"
und hielten ihre Mannschaftsitzung wieder am Donnerstag ab. Um dem gleichen
Konflikt wie im Gasthaus "zur Post" aus dem Weg zu gehen, wurde den "Altschützen" vom Gastwirt Birkmeier angeraten, den Schießtag auf Mittwoch zu verlegen, was auch geschah.
 
Doch dies ging nicht lange gut, denn die "Altschützen" hatten schon seit bestehen, also über 100 Jahre, ihren Schießabend am Donnerstag. Es blieben viele
Schützen aus Verärgerung aus.
 
1976, bei der Abschlußfeier und Königsproklamation sprach der 1. Schützenmeister,
Willi Schmitt(†)[K3] , beim Anfangsschießen: "Ab Oktober 1976 schießen wir wieder am
Donnerstag". Der 2. Schützenmeister, Georg Scharl, bemerkte: "Es ist nicht der Mitt- woch schuld, was uns fehlt ist die Jugend!
 
1977 wurde mit dem Wirt besprochen, daß der Vereinsabend wieder auf Donnerstag zurückverlegt wird, daß jedoch jeder Verein seine eigene Räumlichkeit zur Verfügung hatte und somit niemand störte.
 
 
Da die "Altschützen" mit o.g. Regelung noch nicht sehr zufrieden waren und schon
immer ein eigenes Vereinsheim wollten, wurde 1980 ein Antrag an die Gemeinde
gestellt, ob es nicht möglich wäre im Keller des Rathauses Schießstände einzubauen.
Doch leider wurde dies nach einen Gemeindebeschluß nicht genehmigt.
 
Nachdem der Antrag gescheitert war, wurde ein Gespräch mit dem Brauergeschäftsführer, Herrn Bergmann und Brauereivorstand Herrn Schraufstetter, dem Schützenmeister der "Jungschützen", Herrn Then und der "Altschützen", Herrn Schmitt (†)[K4] und Herrn Scharl eingeleitet. Es ging darum, ob man nicht den ungenützten Dachboden des Gasthauses "Weißbräu" ausbauen und einen Schießstand einrichten könnte. Die Brauerei Taufkirchen hatte keine Einwände, so musste nur noch das Landratsamt Erding zustimmen.
Als das grüne Licht vom Landratsamt kam, konnte die Arbeit am 04.08.1980 beginnen.
Die Brauerei stiftete Waldbäume die gemeinsam von den "Jung- und Altschützen"
gefällt und bearbeitet wurden. Nach mehr als 600 Stunden Eigenleistung der
Vereinsmitglieder und ca. 40.000 DM Ausgaben war die Schießstätte im Speicher des Gasthaus "Weißbräu" am 11.12.1980 mit acht vollautomatischen Zuganlagen die sogar durch eine Erfindung von Herrn Georg Scharl, für den Dreistellungskampf (liegend, stehend, kniend) zu benützen sind, fertiggestellt. Sie wurden auch gleich von Herrn Pfarrer Zeitler eingeweiht. Beim Tag der offenen Tür waren
Herr Bürgermeister Konrad Maier(†)[K5] , der Brauereivorstand und noch einige andere prominente Taufkirchner anwesend; der Schützenverein war sehr stolz auf die eigene Schießanlage.
 
 
1982 stiftete Schützenmitglied Anton Fürmetz(†)[K6] die erste Luftpistole. Da das Schießen mit der Kurzwaffe sehr großen Anklang fand, wurde eine Luftpistolenmannschaft gegründet.
 
1982 wurden auch die ersten Mädchen im Verein aufgenommen, darunter war auch Petra Scharl, geb. am 19.04.1971. Schon sehr schnell widmete sie sich in ihrer Freizeit dem Schießsport. Bereits 1984 belegte sie in der Schülerklasse bei den Gaumeisterschaften in Dorfen den 3. Platz und wurde im Dreistellungskampf sogar Gaumeisterin mit 252
Ringen. Durch Übungsfleiß wurden die Ergebnisse immer besser, so daß sie bereits 1985 Gaumeister vom Schützengau Dorfen in der Schülerklasse wurde. Ferner wur- de sie Oberbayerische Meisterin und belegte bei der Bayerischen Meisterschaft den 3. Platz mit 175 Ringe
 
 
 
1984 wurden zwei weitere Pistolen gekauft und erstmals ein Luftpistolen-Königsschießen durchgeführt, das Manfred Heigl gewann.
 
1987 dankte 1. Schützenmeister Willi Schmitt(†)[K7] , der dann am 15.4 .1988 zum Ehrenschützenmeister ernannt wurde, aus gesundheitlichen Gründen ab.
 
Für die Neuwahlen wurde bei Gauschützenmeister Max Kirschner(†)[K8] um die Wahleitung gebeten. Er erklärte sich hierzu auch bereit. Es wurde einstimmig Herr Georg Scharl, der schon seit 1968 2. Schützenmeister war, als 1. Schützenmeister gewählt, als 2. Schützenmeister nahm Herr Rudolf Wegmann das Amt an. Auch beim Schriftführer mußte ein Wechsel eintreten, denn Herr Josef Haberl mußte aus geschäftlichen Gründen sein Amt niederlegen. Es wurde Herr Rudi Haberl(†)[K9] gewählt. Die Kasse blieb wie schon eh und je in der Familie Schiller.
 
 
Neu
 
1987 kam es zum Pächterwechsel im Gasthaus Weißbräu. Fam Birkmeier hörte aus gesundheitlichen Gründen auf. Die Nachfolge übernahm das Wirtsehepaar Wagner.
 
1988 wurde dann zum Wiederholten Male der Schießtag diskutiert. Nach einer Abstimmung wurde beschlossen, dass für die „Altschützen“ der Donnerstag als Schießabend bestehen bleibt.
 
Sportlich traten in der Saison 1988 zwei Mädchen in den Vordergrund. Manuela Fürmetz und Petra Scharl erreichten bei der oberbayerischen Jugendmeisterschaft in Hochbrück die Plätze 2 und 6. Petra Scharl erreichte am 20.10.88 den Gaurekord mit 391 Ringen.
 
 
Bei der Jahreshauptversammlung am 21.10.88 wurde das erste mal über eine neue Fahne sowie neuen Jacken diskutiert.
 
 
1989 wurde dann Petra Scharl, da sie bei der bayerischen und deutschen Meisterschaft erfolgreich teilgenommen hat, wurde vom DSB für die Teilnahme zur EM und WM nominiert.
 
 
Bei der Ausschusssitzung am 29.03.90 wurde dann die Beschaffung von neuen Jacken und einer neuen Fahne konkreter. Eine Fahnenweihe sollte 1992 stattfinden.
 
 
Nach 2jähriger Wartezeit war es dann für Petra Scharl soweit. Für sie stellte sich der sportliche Höhepunkt im Februar 1991 ein. Sie wurde in England mit ihren Mannschaftskolleginnen Sonja Pfeilschifter und Corinna Hofmann Mannschafts-Europameister in der Juniorenklasse, mit neuem Weltrekord mit 1177 Ringen. Im April wurde dann die gleiche Mannschaft im schwedischen Stavanger Weltmeister.
 
 
Bei einer Versammlung 1991 regte Fähnrich, Alois Lohner an, eine neue Fahne zu kaufen. Die Fahne war 1967 anläßlich der 100-Jahr-Feier restauriert worden und war nun doch schon recht verschlissen. Der Kauf einer neuen Fahne könnte dann gleich mit einem Gründungsfest, anläßlich des 125-jährigen Bestehens der Altschützengesellschaft, verbunden werden.
 
Bei einigen Ausschußsitzungen und einer Generalversammlung ging es dann um den Kauf der neuen Fahne. Im August 1991, nach vorheriger Absprache mit dem 2. Schützenmeister, Rudi Wegmann, wurde bei der Generalversammlung beschlossen, eine Fahne zu kaufen und das 125-jährige Gründungsfest zu feiern. Das Fest sollte im Juni 1992 stattfinden und dazu ein Zelt im Brauereihof aufgestellt werden.
 
 
Die Fahnenstickerei Kössinger stellte am 27.03.1991 anlässlich einer Ausschusssitzung Musterfahnen vor. Nach kurzer Diskussion wurde mit der Fahnenstickerei Kössinger ein Vertrag über eine neue Fahne zum Preis von 14.000,- DM abgeschlossen. Der Festausschuß und die Vorstandschaft waren sich einig, daß die neue Fahne so schön wie die "Alte" aussehen muß. Die eine Seite soll einen Adler mit Schützenscheibe, die zweite Seite ein Schützenmotiv mit Gemeindewappen zeigen. Bei einem späteren Besuch bei der Fahnenstickerei einigte sich die Vorstandschaft auf das alte Motiv.
 
 
Am 7.6.1991 wurde der Festausschuß in der Kellerbar von Rudi Haberl gegründet. Dieser setzte sich aus folgenden Personen zusammen:
 
Georg Scharl, Rudi Wegmann, Rudi Haberl, Alois Lohner, Simon Hinterwimmer, Hans Haberl, Josef Haberl, Franz Flieher, Paul Nöscher, Hans Schiller, Karl-Heinz Elschker, Manfred Heigl, Bartholomäus Wegmann, Karl-Heinz Felbinger und Georg Lechner.
 
 
Jahreshauptversammlung am 18.10.1991, Georg Scharl wurde als 1. Schützenmeister bei den Neuwahlen bestätigt.
 
Fähnrich Alois Lohner trat jedoch zurück. Ebenfalls sind beiden Beisteher Dieter Borkner (†)[K10] und Georg Lechner mit der Begründung: neue Fahne neuer Fähnrich zurückgetreten. Neuer Fähnrich wurde Christoph Eibl. Als Beisteher wurden Karl-Heinz Elschker und Christian Lohner gewählt.
 
Ebenfalls wurde der Festausschuß gewählt.
 
Die Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:
 
1. Schützenmeister Georg Scharl, 2. Schützenmeister Rudi Wegmann, Schriftführer Rudi Haberl (†)[K11] , Kassier Hans Schiller, 1. Sportwart Norbert Saler, 2. Sportwart Karl-Heinz Felbinger, Jugendsprecherin Petra Scharl.
Festausschuss: Flieher Franz, Hinterwimmer Simon(†)[K12] , Nöscher Paul, Wegmann Bartl, Liebl Jakob, Haberl Josef, Haberl Hans, Borkner Dieter (†)[K13]
 
(Bild)
 
Bei einer Ausschußsitzung im Dezember wurde dann als Fahnenmutter, Ilse Haberl, und als Fahnenbraut, Petra Scharl, vorgeschlagen. Beide übernahmen diese Rolle. Das Aussuchen der Festdamen und Fest-Jungfrauen übernahmen die Ehefrauen der Schützenmeister, Gerlinde Scharl und Gerda Wegmann. Im Januar 1992 wurden alle Schützendamen und die jungen Mädchen des Vereins eingeladen. Aus dieser Runde gingen auch alle Festdamen und Fest jungfrauen hervor. Mit einem Bus wurde dann nach Schierling gefahren, um die Festkleidung auszusuchen. Doch den Damen sagten die Modelle nicht zu, so daß eine kleine Abordnung dann nach Übersee, zu den "ChiemseeTrachten" fuhr und vier Dirndlkleider zur Auswahl mitbrachte. Aus diesen Modellen wurde dann auch die Festkleidung ausgewählt.
 
 
1992, es war soweit. Das Jahr für Fahnenweihe war da. Am 10.01.1992 trafen sich die Schützen mit ihren Frauen im Gasthaus Wagnerwirt.
 
Die Verträge mit der Brauerei und den Festkapellen waren bereits unter Dach und Fach.
 
Als Festkapelle wurde die Blaskapelle Ramsau nominiert.
 
Ilse Haberl stellte sich als Fahnenmutter zur Verfügung.
 
Petra Scharl konnte als Fahnenbraut gewonnen werden.
 
Als Festjungfrauen erklärten sich Doris Haberl (†), Sabine Haberl, Simone Flieher, Andrea Haberl, Manuela Fürmetz, Marianne Holzner, Irmgard Holzner, Martina Holzner, Elke Heigl, Heidi Nöscher, Martina Steinberger und Hermine Wegmann bereit.
 
Festdamen waren Anneliese Aigner (†), Resi Bürger, Ingrid Daschinger, Liesi Flieher, Ellen Haberl (†), Hilde Haberl, Marianne Heigl, Resi Hinterwimmer, Marianne Holzner, Hilde Lechner, Sofie Lohner, Christine Saler, Rosemarie Schiller (†) Maria Steinberger, Gerda Wegmann und Gerlinde Scharl.
 
Taferlbub war Stefan Haberl.
 
 
Neu Jacken wurden gekauft.
 
 
Vom Festausschuß wurde beschlossen, daß für die Rolle des Patenvereins bei den Vilstalerschützen aus Kienraching angefragt werden sollte. Die Schützenmeister fragten dann bei der Vorstandschaft der Vilstalerschützen nach, diese wollten ihre deffinitive Zusage allerdings erst beim Patenbitten geben.
 
Selbstverständlich musste die Altschützen dann auch noch zum Patenverein um zu bitten. Der Termin hierfür war der 20.03.1992.
 
Fast die gesamten Mitglieder der Altschützen Taufkirchen und der Vilstaler Kien-
raching trafen sich im Gasthaus Heilmeier-Hopf in Kienraching
 
 
Dann wurde zu den Verhandlungen übergegangen, Dafür mußten auch der Schirmherr und Bürgermeister, Konrad Maier, Fahnenmutter Ilse Haberl, Fahnenbraut Petra Scharl, 1. Schützenmeister Georg Scharl, 2. Schützenmeister Rudi Wegmann und Schriftführer Rudi Haberl auf einem Scheitel knien
 
 
Ihr Wunsch-Göd, die "Vilstaler Kienraching" ließen sich erst nach zähen, Verhandlungen und mit einer gehörigen Portion Freibier für dieses Amt erweichen. Vollzählig waren die Mitglieder der Altschützengesellschaft, angeführt von Vereinsboß Georg Scharl nach Kienraching gekommen, um ihre Bitte vorzutragen. Damit ja nichts schief geht, hatten sie auch Bürgermeister Konrad Maier (†) mitgebracht, der für die vorgesehene Fahnenweihe die Schirmherrschaft übernommen hat .
 
Die Kienrachinger Schützen und  Schützenlieseln unter Schützenmeister Georg Lechner, die erst kürzlich beim Nachbarverein Kalling Pate gestanden haben, und daher genau wissen, wie sich so eine Patenschaft in der Vereinskasse auswirkt, ließen die Taufkirchner gehörig schmoren.
Zumal sich die Taufkirchner in ihrem ersten Angebot mit 30 und dann mit 50 Liter Freibier nicht besonders spendabel zeigten
 
 
Auch die gutgemeinte Schützenhilfe von Bürgermeister Konrad Maier, der das Freibierkontingent auf 110 Liter aufstockte, konnte nicht verhindern, daß die Bittsteller auf dem Holzscheit kniend ihren Wunsch erneut vortragen und dabei das Patenmahl einnehmen mussten. Lange Gesichter gab es als man ihnen probeweise
 
einen großen Topf frisch gekochter Kartoffel vorsetzte. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Als Mahlzeit gab es Reis und zwar nicht nach Art des Hauses,
sondern echt chinesisch mit Stäbchen. Bereits nach fünf Minuten stand den Aspiranten der Schweiß auf der Stirn und die Knie wurden weich. Vom Schmerz gezeichnet stockte dann Schützenmeister Scharl das Bierkontingent noch mal um
 
30 Liter auf. Doch die Antwort der Kienrachinger kam prompt "Aufessen, sonst gibt es kein schönes Wetter zur Fahnenweihe." Damit war das Stichwort
gefallen und die Bittsteller wurden erhört. Für 150 I Bier erhielten
wir dann endlich die Zusage
 
BILDER
 
 
Am 17.06.92 wurde dann das Festzelt auf dem Gelände der Brauerei aufgebaut.
 
Schänke, Tische, Bänke mussten eingeräumt werden. Der gesamte Festausschuß und die Schützenmitglieder waren zur Stelle und alle packten mit an. Noch am selben Tag stand das Zelt mit einer Größe von 50 x 25 m.
 
 
GGF Bilder vom Zelzaufbau
 
Am Freitag trafen sich alle Schützen, Festdamen, Festjungfrauen und freiwillige Helfer im Zelt zur Besprechung für Samstag und Sonntag zur Arbeitseinteilung Anschließend wurde ein Faß zur Bierprobe angezapft.
 
Um 22.00 Uhr wurde festgestellt, daß noch keine Zeltwache eingeteilt war. Spontan stellten sich der 1. und der 2. Schützenmeister zur Verfügung, denn schlafen konnten die bei den vor Aufregung sowieso nicht.
 
Am Samstag ging es dann richtig los. Bei der Metzgerei Jakob Liebl wurden 5 Zentner Kartoffeln geschält und Kraut gehobelt.
 
Um 20.00 Uhr begann der Festabend. Dieser wurde ohne großes Programm abgehalten. Georg Scharl zapfte den ersten Banzen Bier an, doch dann eine Panne: Es floss kein weiteres Bier mehr für die Gäste. Das Problem konnte schnell gefunden werden, Braumeister Theo Unterreitmeier hatte die Bierpipeline zu spät aufgedreht, doch der Schreck war schnell überwunden. Die Kapelle die Moosner spielte auf und dazwischen gab es Einlagen vom Trachtenverein Gebensbach. Der 1. Schützenmeister Georg Scharl, Schirmherr und Bürgermeister Konrad Maier, Gauschützenmeister Max Kirschner sowie Bezirksschützenmeister Josef Niedermeier hielten Ansprachen.
 
 
Leider war das Festzelt mit ca 1500 Gästen nur zu ¾ gefüllt.
 
 
Am Sonntag, 21.06.1992, um 6.00 Uhr war Weckruf mit Blaskapelle und den Böllerschützen aus Kögning beim Schirmherrn Konrad Maier, dann bei der Fahnenbraut Petra Scharl und beim 1. Schützenmeister Georg Scharl. Weiter ging es zur Fahnenmutter, Ilse Haberl. Dort gab es die ersten Weißwürste und Bier. Von dort wurde ins Zelt eingezogen und der Patenverein, die Vilstaler Kienraching, empfangen. Zusammen wurden dann die 63 Vereine begrüßt.
 
Nach dem sich alle mit Weißwürste gestärkt hatten wurde um 9:30 Uhr zum Kirchenzug aufgestellt.
 
Dieser setzte sich dann vom Brauereigelände zum BSG-Fußballplatz in der Kellerstrasse in Bewegung. Geistlicher Rat Zeitler zelebrierte die Kirche und weihte anschließend die neue Fahne. Die Lesung trug Martina Steinberger vor.
 
Jetzt übernahm Fähnrich Christoph Eibl mit seinen beiden Begleitern Christian Lohner und Konrad Empl die Fahne. Anschließend
wurden die Fahnenbänder angeheftet. Von Fahnenmutter Ilse Haberl, Fahnenbraut Petra Scharl, das Jungfrauenband von Simone Flieher und Sabine Haberl, das Trauerband von Manuela Fürmetz und vom Patenverein das Patenband von Hermine Taubenthaler. Dem Patenverein überreichte Martina Holzner ein Fahnenband zum Dank.
 
Stolz wurde die neue Fahne anschließend von dem neuen Fähnrich Christoph Eibl mit seinen Beistehern Christian Lohner und Konrad Empl wieder zurückgetragen zum Festzelt. 1600 Personen stärkten sich anschließend beim Mittagessen, bevor es mit dem Umzug bei strahlenden Wetter durch Taufkirchen weiterging.
 
Um 13.30 Uhr war Aufstellung zum Festzug, an dem 63 Vereine teilnahmen
 
 
Gestartet wurde der Umzug mit einem Salut der Böllerschützen. und der von
sechs Musikkapellen begleitet wurde, von der
 
Die Zugführern Alois Sinseder, Franz Flieher, Simon Hinterwimmer, Manfred Heigl Karl-Heinz Felbinger und Norbert Saler führten diesen dann Mit 6 Blaskapellen von der Brauereistraße - Attinger Weg - Attinger Straße - Erdinger Straße zum Marktplatz und
zurück zum Festzelt.
 
Die Straßen säumten ca. 5000? Schaulustige. Ein Erlebnis für Taufkirchen.
 
 
Als man wieder im Festzeit ankam,
platzte das Zelt aufgrund des schönen Wetters aus allen Nähten. Es wurde eine zweite Schänke eröffnet und im ganzen Brauereihof Tische und Bänke aufgestellt.
 
 
Petrus muß ein Schützenkamerad gewesen sein!
 
Gefeiert wurde obwohl Europameisterschaft war bis spät in den Abend.
 
 
Alles war glatt über die Bühne gegangen und alle waren sich einig, daß dies ein tolles Fest war, doch froh waren auch alle, daß es wieder vorbei war, Die Jugend der Altschützen beschloß allerdings, daß das 150-jährige Gründungsfest in jedem Fall wieder gefeiert wird.
 
 
 
1993 war das Jahr der Fahnenweihe im Gemeindebereich Taufkirchen. Der TSV Taufkirchen feierte sein 100-jähriges Gründungsfest, die Schloßschützen Hubenstein feierten ihr 90-jähriges Gründungsfest.
Da die Altschützen neu eingekleidet waren, war die Beteiligung sehr groß.
 
 
1993 schlug Alois Lohner bei einer Ausschusssitzung vor, dass man immer zur Jahreshauptversammlung einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder abgehalten solle. Dieser Brauch wird bis heute eingehalten.
 
 
Eine Neuerung im Schießsport trat in Kraft, es durfte kein Adlerauge mehr bei den Wettkämpfen verwendet werden. Ausgenommen waren die Schützen ab dem 46. Lebensjahr.
 
Auch wurde 1993 bereits über einen KK-Stand nachgedacht, da vom Bezirkskrankenhaus eine Baracke zum Kauf stand. Dieses Projekt wurde aber später wieder eingestellt.
 
Bei der Jahreshauptversammlung 1993 gab Georg Scharl bekannt, dass er 1994 für eine weitere Legislaturperiode als Schützenmeister aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren wird. Er macht Platz für einen Jüngeren.
 
 
Am 06.10.1994 wurde im Weißbräusaal die die Jahreshauptversammlung abgehalten. Wie bereits angekündigt, stellte sich Georg Scharl nicht mehr als Schützenmeister zur Wahl. Es war eine gewisse Spannung vorhanden. 44 Mitglieder waren anwesend.
 
Simon Hinterwimmer übernahm das Amt des Wahlleiters, da Gauschützenmeister Max Kirschner wie auch Bürgermeister Konrad Maier nicht anwesend waren.
 
Georg Scharl wurde, nachdem die Vorstandschaft entlastet wurde, nochmals gebeten, das Amt des Schützenmeisters zu verlängern. Dieser lehnte jedoch ab.
 
Ein neuer Schützenmeister musste her.
 
Norbert Saler wurde anschließend mit 40 Stimmen zum neuen Schützenmeister gewählt. 2. Schützenmeister blieb Rudi Wegmann.
 
Als Kassier wurde Hans Schiller bestätigt, als Schriftführer Rudi Haberl.
 
Das Amt des 1. Sportleiters übernahm Karl-Heinz Elschker, daß des 2. Karl-Heinz Felbinger. Im Ausschuß waren Manfred Heigl, Christoph Eibl, Hubert Scharl, Georg Lechner, Georg Scharl, Konrad Empl, und Marianne Holzner bestätigt worden. #
 
Das Amt des Kassenprüfers übernahm Paul Nöscher.
 
Simon Hinterwimmer dankte Nochmals Georg Scharl für seine Leistungen als 2. Schützenmeister und Sportleiter wie auch die Jahre als 1. Schützenmeister.
 
 
1995 wurde erstmals ein Fereinprogramm abgehalten. Mit 20 Kindern, die sich für den Fereientag beworben hatten, ging es, nachdem sie einige Schießübungen im Schießstand gemacht hatten und anschließend gestärkt hatten, mit dem Bus nach Hochbrück wo die deutschen Meisterschaften abhalten wurden. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Ausflügler am Abend wieder zu ihren Eltern zurück.
 
 
Georg Scharl der auch lange die tradionelle Nikolausversteigerung gemacht hat tritt 1995 diese an Karl-Heinz Felbinger ab und wünscht ihn viel Erfolg, der auch einer wird.
 
 
Die 25. Gemeindemeisterschaft wurde von den Altschützen Taufkirchen ausgetragen. Diese fand vom 10. März bis zum 23 März 1997 statt. Die Pokale wurde von Spenden Privater Schützen wie auch von Spenden der Taufkirchner Geschäftsleute gesponsort. Als Jubiläumsgabe des Ehrengauschützenmeister Kirschner und Altbürgermeister Maier die auch die Initatoren einer Gemeindemeisterschaft waren wurde je eine Schützenscheibe gegeben. Diese Scheiben hatten einen Wert von 1450,- DM.
 
Als Höhepunkt fand ein Finalschießen statt. Die 25. Gemeindemeisterschaft gewann Vilsquelle Hörgersdorf mit 1356 Ringen vor den Altschützen Taufkirchen mit 1349 Ringen. Den Preis für das Finalschießen holten sich Fritz und Rita Krieg, sowie Gottfried Schraufstetter.
 
Gefeiert wurde bis spät in die Nacht.
 
 
1997 standen wieder Neuwahlen an. Als 1. Schützenmeister wurde Norbert Saler bestätigt. Als 2. Schützenmeister wurde Rudi Wegmann wieder gewählt.
 
Änderungen gab es bei Schriftführer. Hier trat Rudi Haberl nicht mehr an, da er bei der Verkehrswacht die Position des Schriftführers übernommen hatte. Für ihn wurde Karl-Heinz Felbinger gewählt. Ebenso ließ sich Georg Scharl nicht mehr in den Ausschuß aufstellen. Für ihn folgte Rudi Sperr.
 
 
Auch 2000 kam es es bei den Neuwahlen zu Neuerungen. Rudi Wegmann kandidierte nicht mehr für das Amt des 2. Schütznmeisters. Ihm folgte Rudi Sperr.
 
Ebenso kandierten nicht mehr im Ausschuß Hubert Scharl. Karl-Heinz Felbinger trat den Doppelposten 2. Sportleiter ab. Für Ihn wurde Helmut Lechner gewählt. Kerstin Hargasser kam als Ersatz für Hubert Scharl in den Ausschuß.
 
 
Am 06.07.01, überschattete die traurige Nachricht, dass unser Mitglied und Altbürgermeister, Konrad Maier, im Alter von 68 Jahren verstorben ist. Aufgrund des Trauerfalls wurde der Volksfestauszug, an dem sich auch die Schützen beteiligten, abgesagt.
 
2004 wurde aufgrund eines Pächterwechsels das Gasthaus Weißbräu saniert. Somit gab es für die Altschützen keine Bewirtung mehr in der Gaststätte. Da aber Schützen zusammenhalten wurde die Gemütlichkeit in den Aufenthaltsraum des Schießstandes verlagert. Zum Trinken gab es immer was, für das sorgten die beiden Vereinsvorstände. Für das Leibliche Wohl sorgten die Schützen selbst, in dem immer wieder jemand anderes was mitbrachte. So wurde die Saison 2004/05 mit einer guten Beteiligung an Schützen vollendet.
 
 
Wieder gab es eine Änderung bei den Neuwahlen. 2005 schied Rudi Sperr als 2. Schützenmeister aus. Ihm folgte Helmut Lechner. Das Amt des 2. Sportleiters übernahm Martin Lechner.
 
 
2007 wurde spontan ein Vereinsinternes Grillfest abgehalten. Die Ort war gleich gefunden, es sollte bei der Familie Empl in Emling stattfinden. Neben dem Weiher wurden Bänke und Tische aufgebaut, das Fleisch gestiftet vom letztjährigen Schützenkönig der Luftpistole Alois Fürst. Die Bewirtung übernahm Jakob Liebl.
 
Sogar ein kleines Sautrogrennen im Weiher fand statt. Wegen eines plötlichen aufsteigenden Gewitters wurde die Feierlichkeit unter dem Vordach des Kuhstall verlagert. Gemütlich klang das Fest nach Mitternacht aus. Ein Jahr später wurde das ganze wiederholt. Mittlerweile hatte Korbinian Empl ein Gerätehaus gebaut in dem die Altschützen bis heute einmal im Jahr ihr Grillfest feiern.
 
 
Anläßlich des Bezirkschützentages der 2009 von Gau Dorfen ausgetragen wurde, die jedoch keine Bewirtungsmöglichkeit hatten wurde dieser in Taufkirchen im Bürgesaal abgehalten. Es wurde ein Heimatabend am 18.04.2009 veranstaltet. Die Altschützen haben für das Gelingen der Veranstaltung, ob Bewirtun oder Kuchenverkauf tatkräftig beigetragen Am nächsten Tag ging es in mit einem Gedenkgottesdienst im Gymnasium Dorfen weiter, bei dem die Fahnenabordnung, Vorstand und Schützenkönig als Vertreter der Altschützen beigetragen haben.
 
 
Die Altschützen haben am 2012 die 40. Gemeindemeisterschaft ausgetragen. Norbert Saler mit seiner Voratandschaft hatte sich hierzu was besonderes einfallen lassen. Jeder Verein bekam einen Wappen der Gemeinde Taufkichen aus Holz auf der ersichtlich war wann Welcher Verin die letzten 40 Jahre welchen Platz gemacht hatte. Als weiteres wurde zum ersten Mal der Gemeindeschützenkönig ausgeschossen. Diesen Pokal, gestiftet von Bürger Bürgermeister Franz Hofstätter, ging mit einem 3-Teiler in die Hände von Norbert Saler.
 
Josef Niedermaier stiftete eine Wanderscheibe die von je 5 Vorstandsmitgleider eines jeden Vereins ausgeschossen wurde. Der Preis ging an die Schloßschützen Hubenstein.
 
 
Zur Saison 2013/2014 wurde der Wirtshausbetrieb im Gasthaus Weißbräu eingestellt. Die Altschützen waren wieder, wie auch schon 2004 schon einmal, auf sich selbst gestellt. Die Schützen mussten sich wieder selbst verpflegen. Doch es sollte noch Schlimmer kommen. Gerüchte kamen auf daß das Wirtshaus das der Brauerei gehört verkauft werden sollte. Es gibt auch keinen Wirtsbetrieb mehr.
 
Somit gingen die Altschützen mit ihren Mitstreitern den Jungschützen auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Bei der Gemeinde wurde vorgesprochen doch es war kein Ziel in Sicht.
 
Die Brauerei sagte zwischenzeitlich zu, daß die Schützen im Speicher weiterschießen dürfen.
 
Als kleinen Trost auf den Schock mit dem Schützenheim, nahmen die Schützen dann 2014 zum ersten Mal am Oktoberfestschießen statt. 8 Schützen und Schützen beteiligten sich.
 
 
Da das Thema mit den Vereinsheim immer noch auf der Kippe stand, musste beide Schützenvereine etwas unternehmen. Es musste etwas neues errichtet werden.
 
Die Gemeinde machte den beiden Schützenvereinen 2014 den Vorschlag daß, wenn das Waldbadgebäude umgebaut wird, sie in dieses mit einziehen dürfen.
 
Die Vorstandschaft der Altschützen traf sich mit der Vorstandschaft der Jungschützen um dieses zu diskutieren. Man kam schnell auf einen gemeinsammen Nenner und man sagte der Gemeinde zu.
 
 
Zum gleichen Zeitpunkt kam auch die Diskussion auf, die Altschützen werden 2017 150 Jahre alt.
 
Ein Fest muss gemacht werden. In einer Ausschusssitzung wurde abgestimmt ob es ein großes Fest werden sollte oder es bei einem Fest mit den Ortsvereinen werden sollte. Es gab noch Unstimmigkeiten, somit fragte man 2014 bei der Jahreshauptversammlung die Mitglieder. Diese waren für ein großes Fest.
 
2015 wurde es konkreter mit dem Vereinsheimbau
 
In einer weiteren Ausschusssitzung wurde dann jedoch gegen die Abfrage „Großes 150-jähriges Gründungsfest“ mit der Begründung gestimmt, da es im ungünstigen Fall 2016/17 zum Neubau Schützenheim kommt.
 
 
Mit den Vorbereitungen beider Themen wurde begonnen.
 
 
Zur Jahreshauptversammlung 2015 trat nach 38 Jahren Kassier Tätigkeit Johann Schiller nicht mehr zur Wahl an. Martina Steinberger die im Ausschuss tätig war, wurde neu als Kassier gewählt. Ihr folgte in den Ausschuss Silke Felbinger. Schützenmeister Norbert Saler bedankte sich bei Hans Schiller für die jahrelang treu geführte Schützenkasse und ernannte ihn zum Ehrenmitglied.
 
 
Zwischenzeitlich sollte es noch zu einer Ehre der Altschützen kommen. Im Dezember 2015 bekamen die Altschützen eine Einladung von Prinz Luitpold von Bayern anlässlich „500 Jahre Reinheitsgebot in Kaltenberg teil zu nehmen.
 
 
24 Schützen fuhren am 23.04.2016 mit einem Kleinbus der Fa Nagl nach Kaltenberg. 290 Vereine, 190 Fahnenabordnungen 1300 Musiker und etwa 10 000 Besucher feierten auf Schloss Kaltenberg das Jubiläum „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot“. Die Altschützen waren als einziger Verein des Gau Dorfen wie auch des Landkreis Erding vertreten.
 
 
Die Vorbereitungen für das 150-jährige Gründungsfest und die Planung für den Vereinsheimumbau standen nicht still. Bzgl. des Gründungsfest traf sich die Vorstandschaft regelmäßig im Feuerwehrstüberl. Ein Platz für die Feierlichkeiten musste Gesucht werden. Es muß was Besonderes werden und so kam der Vorschlag diese auf der Schloßterasse zu feiern. Norbert Saler erklärte sich bereit bei der Gemeinde nachzufragen. Eine Zusage seitens Gemeinde wurde gemacht. Und es dürfen hierzu 2 Zelte aufgestellt werden.
 
 
Die Planungen konnten weitergehen und konkreter werden.
 
 
Der Verein musste neu eingekleidet werden. Die Damen brauchen neue Dirndl die Herren neue Jacken. Ein Schneider für die Herren musste gefunden werden. Das Bekleidungshaus Herrmann aus Schierling wurde beauftragt. Die Jacken wurden ausgesucht.
 
Nun fuhren die Damen zum Dirndl kaufen. Als diese dann mit ihrer Errungenschaft von „Country Line Trachtenmoden“ nach Hause kamen, waren die Herren wieder soweit, die Jacken passten nicht zu den Dirndl. Hanns Herrmann mußte ein weiteres Mal zur „Anprobe“ kommen. Dieses Mal war es konkret. Bei den Herren wurde dann gleich Maß genommen und die Jacken wurden bestellt.
 
14 Damen und 29 Herren sind nun neu eingekleidet.
 
Der Endspurt rückt näher. Für das Weinfest, das am Freitag, den 19.05.17 auf der Schloßterasse stattfindet, wurde bei Ingrid Kratzer bereits eine Weinprobe abgehalten. Von ihr kamen fachmännische Ratschläge für guten Wein. Die Vorstandschaft mit ihren Partnern verköstigten diesen guten Tropfen und beauftragten Ingrid Kratzer für die Weinlieferung.
 
BILD KRATZER WEINPROBE
 
 
Das Gründungsfest findet dann 2Tage später, am 21.05.17 statt hierzu sieht das Programm wie folgt aus:
 
PROGRAMM
 
 
Die Altschützen freuen sich auf eine rege Beteiligung der Bevölkerung und hoffen auf ein schönes Wetter.
 
 
 
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[K1]Wortstellung
 
 
 
 
 
[K2]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K3]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K4]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K5]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K6]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K7]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K8]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K9]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K10]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K11]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K12]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
 
 
[K13]Verstorben (Kreuz)
 
 
 
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